Fachbereich 01

Videotechnik

Kameras, Rekorder und Monitore von Dahua, AXIS, Avigilon, ABUS und weiteren Herstellern.

Videotechnik im Detail

Von der einfachen Fix-Kamera über steuerbare Kameras für innen und außen bis hin zur komplexen Videozentrale – die Möglichkeiten der Schlapbach Videotechnik sind extrem vielfältig. Die Vernetzung der Kameras mit Bewegungs- und Gefahrenmeldern sowie Ihrer Alarmzentrale ist für uns kein Problem. Dabei behalten wir die rechtlichen Aspekte – etwa beim Datenschutz und bei der Aufzeichnung im öffentlichen Raum – stets im Blick.

Je nach Anforderung realisieren wir feste Bullet-Kameras für die klassische Außenüberwachung, schwenk- und zoombare PTZ-Kameras für große Areale oder unauffällige Dome- und Eyeball-Kameras für Innenräume und Empfangsbereiche. Auflösungen von HD bis 4K, Wärmebildtechnik, Infrarot- bzw. Nachtsicht-Funktion sowie intelligente Bewegungs- und Kennzeichenerkennung sorgen dafür, dass wirklich nur relevante Ereignisse aufgezeichnet und gemeldet werden. Die Aufzeichnung erfolgt je nach Konzept lokal auf einem HD-Rekorder (XVR) oder Netzwerkvideorekorder (NVR), auf einem eigenen Server oder verschlüsselt in der Cloud – der Zugriff ist auch unterwegs per App möglich.

Typische Einsatzorte sind Firmengelände und Lagerhallen, Ladenlokale und Empfangsbereiche, Ein- und Zufahrten, Parkplätze sowie Privatgrundstücke. Gerne prüfen wir vor Ort, welche Kameratechnik und welcher Hersteller für Ihr Objekt sinnvoll ist.

Zusatzfunktion per KI

Auf Wunsch statten wir Ihre Videotechnik auch mit KI-gestützten Zusatzfunktionen aus – etwa einem automatisierten „Maskenwächter“, der das Tragen von Mund-Nasen-Schutz in Echtzeit erkennt und bei Bedarf akustisch sowie visuell alarmiert. Sprechen Sie uns an, wenn das für Ihren Standort relevant ist.

Unser Service für Sie

  • Beratung
  • Planung
  • Installation
  • Pflege
  • Wartung

Aufzeichnung & Speicher

Kategorie 01 / 05

Das Herzstück jeder Videoanlage: Hier laufen die Bilder aller Kameras zusammen, werden gespeichert, durchsucht und für den Ernstfall vorgehalten. Die Wahl der richtigen Aufzeichnungslösung entscheidet über Bildqualität, Aufbewahrungsdauer und spätere Erweiterbarkeit.

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HD-Rekorder

XVR — Analog-HD-Aufzeichnung

Ein HD-Rekorder (XVR) zeichnet die Bilder analoger HD-Kameras auf, die ihr Signal per Koaxialkabel übertragen (AHD, TVI, CVI). Er ist die technische Weiterentwicklung klassischer Analogrekorder und läuft häufig auch mit älteren Analogkameras.

Einsatzbereich: Nachrüstung bestehender Koax-Verkabelung, Renovierungen ohne neue Netzwerkkabel, kleinere und mittlere Objekte ohne IT-Infrastruktur.
✓ Vorteile
  • Nutzt vorhandene Koaxkabel — geringerer Verkabelungsaufwand
  • Günstiger in Anschaffung als IP-Systeme
  • Einfache, bewährte Installation
✗ Nachteile
  • Geringere Auflösung und weniger Analysefunktionen als IP
  • Kamera und Stromversorgung meist getrennt verkabelt
  • Kabellänge durch Signalverlust begrenzt
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IP-Rekorder

NVR — Network Video Recorder

Ein IP-Rekorder (NVR) zeichnet die Streams von IP-Kameras über das Netzwerk auf. Über PoE-Ports versorgt er Kameras gleichzeitig mit Strom und Daten über ein einziges Netzwerkkabel.

Einsatzbereich: Neubauten mit Netzwerkverkabelung, mittlere bis große Anlagen, Projekte mit Anspruch an hohe Auflösung, KI-Funktionen oder mehrere Standorte.
✓ Vorteile
  • Höhere Auflösungen und Bildqualität
  • PoE spart separate Stromverkabelung
  • KI-Funktionen: Bewegungs-, Objekt-, Kennzeichenerkennung
  • Flexibel skalierbar, gute Fernwartung
✗ Nachteile
  • Höhere Anschaffungskosten
  • Setzt stabile Netzwerk-Infrastruktur voraus
  • Bandbreite muss geplant werden
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Server

Zentrale VMS-Hardware

Statt eines fertigen NVR-Geräts übernimmt bei größeren Anlagen ein dedizierter Server die Aufzeichnung und Verwaltung — mit individuell wählbarer Software und deutlich mehr Erweiterungsspielraum.

Einsatzbereich: Großobjekte, mehrere Standorte, zentrale Leitstellen, Anlagen mit über 50 Kameras oder Bedarf an individueller Softwareauswahl.
✓ Vorteile
  • Hohe Skalierbarkeit, Redundanz per RAID
  • Freie Softwarewahl, herstellerunabhängig
  • Integration mit Zutritts- und Alarmsystemen
✗ Nachteile
  • Höherer Anschaffungs- und Wartungsaufwand
  • IT-Fachwissen für Betrieb erforderlich
  • Wirtschaftlich meist erst ab größeren Projekten
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Software & Lizenzen

VMS — Video-Management-System

Die VMS-Software steuert Aufzeichnung, Live-Ansicht, Suche und Nutzerrechte — meist lizenzpflichtig pro Kamera oder Kanal, dafür herstellerübergreifend einsetzbar.

Einsatzbereich: Verwaltung mehrerer Standorte, Kombination unterschiedlicher Kamerahersteller, erweiterte Such- und Analysefunktionen.
✓ Vorteile
  • Zentrale, herstellerübergreifende Verwaltung
  • Erweiterbar durch Zusatzmodule (Analytics, Zutritt)
  • Fernzugriff per App und Web-Client
✗ Nachteile
  • Laufende Lizenzkosten
  • Teilweise Abhängigkeit von Cloud-Diensten
  • Wartungs- und Supportverträge nötig
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Speichermedien

Surveillance-HDD & SSD

Festplatten oder SSDs, die die eigentlichen Videodaten speichern. Für den Dauerbetrieb in Rekordern werden speziell für Videoüberwachung ausgelegte Festplatten verwendet, keine Standard-PC-Festplatten.

Einsatzbereich: Jede Aufzeichnungslösung — Kapazität richtet sich nach Kamerazahl, Auflösung und gewünschter Aufbewahrungsdauer.
✓ Vorteile
  • Für 24/7-Schreiblast ausgelegt (z. B. Surveillance-HDDs)
  • Hohe Kapazitäten verfügbar
  • RAID-Verbund erhöht Ausfallsicherheit
✗ Nachteile
  • Speicherbedarf wächst schnell mit Auflösung/Aufbewahrungsfrist
  • Standard-Festplatten für Dauerbetrieb ungeeignet
  • Regelmäßiger Austausch nach Laufzeit empfohlen

Kameras

Kategorie 02 / 05

Die Kamera ist die Schnittstelle zur realen Welt. Bauform, Auflösung und Sensortechnik entscheiden, ob nachts, bei Gegenlicht oder über große Distanzen noch verwertbare Bilder entstehen.

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HD-Kameras

AHD / TVI / CVI

Analoge HD-Kameras übertragen ihr Bild per Koaxialkabel an einen passenden HD-Rekorder (XVR). Bewährte, robuste Technik als Weiterentwicklung klassischer Analogkameras.

Einsatzbereich: Nachrüstung bei vorhandener Koax-Verkabelung, Budget-Projekte, kleinere Objekte ohne Netzwerk-Infrastruktur.
✓ Vorteile
  • Günstig in Anschaffung und Austausch
  • Nutzt vorhandene Koax-Verkabelung
  • Einfache Wartung, bewährte Technik
✗ Nachteile
  • Geringere Auflösung und Dynamik als IP
  • Kaum KI-/Analysefunktionen
  • Getrennte Stromversorgung nötig
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IP-Kameras

Netzwerkkameras, PoE

IP-Kameras senden ein digitales Bildsignal über das Netzwerk und werden meist per PoE gleichzeitig mit Strom versorgt — ein Kabel für Bild und Energie.

Einsatzbereich: Neubauten, mittlere bis große Anlagen, Projekte mit Anspruch an hohe Auflösung, Weitwinkel oder KI-gestützte Analyse.
✓ Vorteile
  • Hohe Auflösung und Bildqualität
  • KI-Funktionen wie Personen- und Objekterkennung
  • Einfache Integration in NVR und VMS
✗ Nachteile
  • Höhere Anschaffungskosten als HD-Kameras
  • Netzwerk-Fachwissen für Installation nötig
  • Höhere Anforderungen an Bandbreite
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PTZ-Dome-Kameras

HD, IP & Thermal — Pan/Tilt/Zoom

Schwenk-, Neige- und Zoomkameras in robustem Kuppelgehäuse. Ein Gerät kann so eine große Fläche abdecken und bei Bedarf auf Details heranzoomen — teils auch als Wärmebildvariante.

Einsatzbereich: Große Freiflächen, Parkplätze, Industriegelände, Objekte mit aktiver Nachverfolgung durch Wachpersonal oder automatisches Objekt-Tracking.
✓ Vorteile
  • Ein Gerät deckt große Flächen ab
  • Zoom für Detailerkennung aus der Distanz
  • Automatische Objektverfolgung möglich
✗ Nachteile
  • Höherer Anschaffungspreis
  • Bewegliche Mechanik ist wartungsintensiver
  • Manuelle Steuerung bindet Personal
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Thermal-Kameras

Bullet, PTZ & Thermal-Monokular

Wärmebildkameras erfassen Temperaturunterschiede statt sichtbares Licht und liefern damit auch bei völliger Dunkelheit, Nebel oder Rauch verwertbare Bilder.

Einsatzbereich: Perimeterschutz bei Nacht, Industrieanlagen, weitläufige Geländeüberwachung, Brandfrüherkennung.
✓ Vorteile
  • Zuverlässige Detektion bei Dunkelheit und schlechter Witterung
  • Weniger Fehlalarme durch Licht und Schatten
  • Teilweise auch Temperaturmessung möglich
✗ Nachteile
  • Deutlich höhere Kosten als klassische Kameras
  • Keine Detailerkennung (keine Gesichter, keine Kennzeichen)
  • In der Regel Ergänzung, kein Ersatz normaler Kameras
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Kennzeichen­erkennung

ANPR — Automatic Number Plate Recognition

Spezialkameras mit ANPR-Software erkennen und protokollieren Kfz-Kennzeichen automatisch — als eigenständige Kamera oder als Zusatzfunktion bestehender IP-Kameras.

Einsatzbereich: Einfahrten, Firmenparkplätze, Schranken- und Zutrittssteuerung, Logistikhöfe.
✓ Vorteile
  • Automatisierte Zufahrtskontrolle
  • Lückenlose Dokumentation der Zu- und Ausfahrten
  • Kopplung mit Schranken und Alarmsystemen möglich
✗ Nachteile
  • Erfordert genaue Ausrichtung und Beleuchtung
  • Datenschutzrechtliche Anforderungen bei Speicherung
  • Meist zusätzliche Softwarelizenz nötig
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Aktive Verteidigung

Dahua TiOC — Active Deterrence

TiOC-Kameras ("Two-way talk, Intelligent, active deterrence with siren & light") reagieren bei einer KI-Erkennung nicht nur mit Aufzeichnung, sondern sofort selbst — eingebautes Blitzlicht und Sirene schrecken einen Eindringling in Echtzeit ab, per Gegensprechfunktion lässt sich zusätzlich direkt über die Kamera warnen oder ansprechen.

Einsatzbereich: Firmengelände und Lagerhallen außerhalb der Öffnungszeiten, Baustellen, Perimeterschutz an Zäunen und Einfahrten, Objekte mit wiederholten Einbruchsversuchen.
✓ Vorteile
  • Reagiert in Echtzeit statt nur aufzuzeichnen — kann einen Einbruch noch verhindern
  • Blitzlicht, Sirene und Gegensprechfunktion in einer Kamera vereint
  • Lässt sich per KI-Erkennung (Person/Fahrzeug) automatisch auslösen, ohne Personal vor Ort
✗ Nachteile
  • Höherer Anschaffungspreis als Standard-Kameras
  • Falsch eingestellte Erkennung kann zu unnötigen Warnungen führen (Tiere, Passanten)
  • Ersetzt keine Alarmanlage — sinnvoll als Ergänzung, nicht als alleinige Sicherung
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Multi-Sensor-180°-Kameras

Gestitchte Panorama-Kamera, z. B. Dahua WizMind PSDW8842M-A180

Mehrere Sensoren (meist vier) sitzen präzise ausgerichtet in einem Gehäuse und werden softwareseitig zu einem nahtlosen 180°- bis 360°-Panoramabild zusammengefügt — eine einzige Kamera liefert so eine lückenlose Gesamtübersicht statt mehrerer Einzelbilder.

Einsatzbereich: Große Parkplätze und Freiflächen, Firmengelände-Perimeter, Einkaufszentren, städtische Kreuzungen — überall dort, wo ein weiter Bereich ohne toten Winkel im Blick bleiben soll.
✓ Vorteile
  • Ein Kamerabild statt mehrerer Monitore — entlastet das Bedienpersonal
  • Keine Überwachungslücken durch präzise ausgerichtete Sensoren
  • KI-Funktionen wie Personendichte- und Fahrzeugerkennung über die gesamte Fläche
✗ Nachteile
  • Höherer Anschaffungspreis als eine einzelne Kamera
  • Mehr Bandbreite und Speicherbedarf durch das große Gesamtbild
  • Sinnvoller Montageort muss vorab genau geplant werden
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Multidirektionale Kameras

Unabhängig ausrichtbare Mehrsensor-Kamera

Mehrere unabhängige Kamera-Sensoren sitzen in einem gemeinsamen Gehäuse, lassen sich aber jeweils einzeln in eine andere Richtung ausrichten — praktisch mehrere Einzelkameras in einem Gerät mit nur einem Netzwerkanschluss.

Einsatzbereich: Kreuzende Flure, Gebäudeecken, Gewerbeparks und Campus-Anlagen mit mehreren Blickrichtungen an einem gemeinsamen Mastpunkt.
✓ Vorteile
  • Ersetzt mehrere Einzelkameras durch ein Gerät — weniger Verkabelung und Montagepunkte
  • Jeder Sensor individuell ausrichtbar, unabhängig von den anderen
  • Geringerer Installationsaufwand und niedrigere Gesamtkosten als Einzelkameras
✗ Nachteile
  • Feste Anzahl an Blickrichtungen je Gehäuse — weniger flexibel als frei platzierte Einzelkameras
  • Bei einem Geräteausfall sind alle Blickrichtungen gleichzeitig betroffen
  • Etwas höherer Planungsaufwand bei der Ausrichtung der einzelnen Sensoren
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Fisheye-Kameras (360°)

Rundum-Kamera mit einem Sensor

Ein einzelner Sensor mit Fischaugen-Objektiv erfasst den kompletten Raum in einem 360°-Rundbild, das die Software anschließend entzerrt — kompakt, mit nur einem Objektiv und entsprechend wenigen mechanischen Teilen.

Einsatzbereich: Empfangsbereiche, Verkaufsräume, Museen, Restaurants und andere überschaubare, offene Räume ohne toten Winkel.
✓ Vorteile
  • Volle 360°-Abdeckung mit nur einer kompakten Kamera
  • Wenige mechanische Teile, dadurch geringeres Ausfallrisiko
  • KI-Funktionen wie Personenzählung, Warteschlangen-Erkennung und Heatmaps möglich
✗ Nachteile
  • Geringere Detailschärfe an den Bildrändern nach der Entzerrung als bei mehreren Einzelkameras
  • Für sehr große oder langgestreckte Flächen weniger geeignet
  • Montagehöhe und -position entscheiden stark über die Bildqualität

Monitore

Kategorie 03 / 05

Die beste Aufzeichnung nützt wenig, wenn niemand rechtzeitig hinschaut. Die passende Anzeige hängt davon ab, wie viele Kanäle gleichzeitig sichtbar sein müssen und wo der Kontrollplatz steht.

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Standardmonitore

Einzelmonitor, Dauerbetrieb

Klassische Einzelmonitore zur Live-Anzeige und Wiedergabe an Arbeitsplätzen, ausgelegt für den Dauerbetrieb ohne Einbrenn-Effekte.

Einsatzbereich: Pförtnerloge, Empfang, kleine Kontrollräume.
✓ Vorteile
  • Günstig und einfach zu installieren
  • Für 24/7-Dauerbetrieb ausgelegt
✗ Nachteile
  • Begrenzte Bildfläche
  • Bei vielen Kamerakanälen schnell unübersichtlich
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Standmonitore

Mobil / ortsflexibel

Monitore auf mobilem oder festem Standfuß, flexibel positionierbar, ohne dass eine Wandmontage nötig ist.

Einsatzbereich: Flexible Kontrollplätze, temporäre Leitstände, Baustellen und Umbauphasen.
✓ Vorteile
  • Ortsunabhängig einsetzbar
  • Keine bauliche Wandmontage nötig
✗ Nachteile
  • Weniger stabil und vandalismussicher als Wandmontage
  • Benötigt eigene Stellfläche
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Wandmonitore

Fest montiert

Fest an der Wand montierte Monitore als dauerhafter, professioneller Bestandteil eines Kontroll- oder Leitstands.

Einsatzbereich: Sicherheitszentralen, Empfangsbereiche, dauerhaft eingerichtete Kontrollräume.
✓ Vorteile
  • Platzsparend und dauerhaft stabil
  • Professionelle, aufgeräumte Optik
✗ Nachteile
  • Feste Position, nicht flexibel
  • Montage- und Kabelverlegungsaufwand
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Anzeigebildschirme

Videowall-fähig

Große Displays für Multi-Kamera-Ansicht, bei Bedarf zu einer Videowall aus mehreren Bildschirmen kombinierbar.

Einsatzbereich: Leitstellen, Sicherheitszentralen mit hoher Kamerazahl, repräsentative Empfangsbereiche.
✓ Vorteile
  • Viele Kamerabilder gleichzeitig im Blick
  • Skalierbar über Videowall-Controller
✗ Nachteile
  • Hohe Anschaffungskosten
  • Benötigt eigene Videowall-Steuerung und mehr Platz
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Whiteboards

Interaktive Anzeigetafel

Interaktive Anzeige- und Besprechungstafeln, die im Leitstand ergänzend zur Videoüberwachung für Einsatzplanung und Dokumentation genutzt werden.

Einsatzbereich: Leitstellen sowie Besprechungs- und Schulungsräume in Verbindung mit der Sicherheitszentrale.
✓ Vorteile
  • Zusätzliche Fläche für Einsatzpläne und Notizen
  • Teilweise interaktiv mit Touch-Funktion
✗ Nachteile
  • Kein direkter Bezug zur Videoüberwachung selbst
  • Zusätzlicher Kostenpunkt, muss ins Raumkonzept passen

Videotürme

Kategorie 04 / 05

Für Standorte ohne feste Infrastruktur: mobile Kamerastandorte, die innerhalb kurzer Zeit aufgebaut sind und sich mit dem Baufortschritt oder Anlass mitbewegen.

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Mobiler Videoturm

Autarke Kamerastation auf Teleskopmast

Ein Videoturm ist ein mobiler, meist autarker Kamerastandort auf ausfahrbarem Mast — mit Solar- oder Akkuversorgung und Mobilfunkanbindung. Er kommt ohne festen Stromanschluss und ohne Netzwerkverkabelung aus und lässt sich per Kran oder Anhänger an nahezu jeden Ort bringen. Produktfoto folgt (eigenes Bild oder freigegebenes Herstellerbild von Securitybox / TelescopicMast).

Einsatzbereich: Baustellen, Veranstaltungen, temporäre Parkplätze, Bauzäune, Zwischenlager — überall dort, wo schnell und ohne bauliche Infrastruktur überwacht werden muss.
✓ Vorteile
  • Schnell auf- und wieder abgebaut
  • Autark durch Solar- oder Akkuversorgung
  • Fernzugriff per Mobilfunk (LTE/5G)
  • Flexibel versetzbar je nach Baufortschritt oder Anlass
✗ Nachteile
  • Höhere Kosten als fest installierte Technik (Miete/Anschaffung)
  • Abhängig von Mobilfunkabdeckung vor Ort
  • Regelmäßige Wartung/Akku-Kontrolle bei Langzeiteinsätzen
  • Turm selbst muss zusätzlich gegen Diebstahl gesichert werden

Video-Gegensprechanlagen

Kategorie 05 / 05

Für Ein- und Mehrfamilienhäuser: Türstation und Wohnungen per Bild und Ton verbunden — je nach vorhandener Verkabelung als IP-, klassische 2-Draht- oder kombinierte Hybridlösung.

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IP-Video-Gegensprechanlage

z. B. Dahua VTO/VTH-Serie, ABUS ModuVis IP-Videomodul

Eine IP-Video-Gegensprechanlage überträgt Bild, Ton und Türöffner-Steuerung über das normale Netzwerk — bei uns meist mit Systemen von Dahua (VTO/VTH-Serie) oder dem IP-Videomodul aus dem modularen ABUS-ModuVis-System. Jede Wohnung kann eine eigene Innenstation, eine Smartphone-App oder beides nutzen — unabhängig von der Anzahl der Parteien.

Einsatzbereich: Neubauten und Sanierungen mit vorhandener Netzwerkverkabelung, Mehrfamilienhäuser mit Wunsch nach App-Anbindung, Kopplung mit Zutrittskontrolle oder Videoüberwachung.
✓ Vorteile
  • Beliebig viele Teilnehmer ohne zusätzliche Verkabelung je Wohnung
  • Anruf und Türöffnung auch per Smartphone-App möglich
  • Einfache Integration mit bestehender Netzwerk- und Sicherheitstechnik
✗ Nachteile
  • Setzt strukturierte Netzwerkverkabelung voraus
  • Höherer Planungsaufwand bei der Ersteinrichtung
  • Abhängig von stabiler Netzwerk-/Internetanbindung für App-Funktionen
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2-Draht-Video-Gegensprechanlage

z. B. Dahua VTO/VTH 2-Draht-Serie, ABUS ModuVis 2-Draht-Videomodul

Bei der 2-Draht-Technik werden Türstation und alle Innenstationen über nur zwei Adern verbunden — Bild, Ton und Stromversorgung laufen über dieselbe Leitung. Wir setzen hier meist auf die 2-Draht-Serien von Dahua oder das entsprechende Videomodul aus dem ABUS-ModuVis-System; vorhandene Adern aus einer alten Klingelanlage lassen sich dabei oft weiterverwenden.

Einsatzbereich: Sanierung und Modernisierung bestehender Mehrfamilienhäuser ohne Netzwerkverkabelung, Objekte mit vorhandener klassischer Türsprechanlagen-Verkabelung.
✓ Vorteile
  • Nutzt vorhandene 2-Draht-Verkabelung aus dem Altbestand
  • Kein Netzwerk-Know-how für Betrieb und Wartung nötig
  • Bewährte, robuste Technik mit langer Lebensdauer
✗ Nachteile
  • Weniger Zusatzfunktionen als bei IP-Lösungen (App-Anbindung meist nur über Gateway)
  • Erweiterung auf viele Teilnehmer technisch aufwändiger
  • Herstellerbindung, da 2-Draht-Systeme meist nicht zueinander kompatibel sind
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Hybrid-Lösung

z. B. Dahua 2-Draht-Hybrid-System

Eine Hybrid-Lösung verbindet die vorhandene 2-Draht-Verkabelung mit der IP-Welt — bei Dahua etwa über das 2-Draht-Hybrid-System der VTO/VTH-Serie. So erhalten einzelne Wohnungen App-Anbindung oder IP-Innenstationen, ohne dass das gesamte Haus neu verkabelt werden muss.

Einsatzbereich: Schrittweise Modernisierung großer Mehrfamilienhäuser, gemischte Anforderungen einzelner Parteien, Objekte mit teilweise vorhandener Netzwerkinfrastruktur.
✓ Vorteile
  • Bestehende Verkabelung bleibt nutzbar, gezielter Ausbau möglich
  • Einzelne Wohnungen lassen sich unabhängig auf IP umrüsten
  • Geringerer Aufwand und geringere Kosten als eine Komplettsanierung
✗ Nachteile
  • Zusätzliches Gateway als weitere Komponente und potenzielle Fehlerquelle
  • Etwas höherer Planungsaufwand als eine einheitliche Lösung
  • Nicht jede 2-Draht-Bestandsanlage ist hybridfähig

Hersteller in diesem Bereich

Eine Auswahl der in der Videotechnik eingesetzten Marken — von Dahua als zentralem Technologiepartner bis zu Speziallösungen für Kameras, Aufzeichnung, Monitore und mobile Videotürme.

DahuaGrundigABUSUbiquiti (UniFi)MilesightAvigilonAXISIDISReolinkReolink ProfessionalPelcoSightLogixFLIRSynologySeagateWD (Western Digital)HsintekJablotronAjaxSecuritybox (I-Alarm)TelescopicMast

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